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Meine Morgenroutine -Update 2020

Vor genau zwei Jahren hab ich euch meine Morgenroutine vorgestellt. Für alle die sie nicht kennen können sie hier noch einmal nachlesen.

Doch wie sieht es zwei Jahre später aus? Was funktioniert und hat sich etabliert und was ist mittlerweile schon Schnee von gestern?

Nichts ist so beständig wie der Wandel

Heraklit

Das die Welt aus beständiger Veränderung besteht wusste auch der griechische Philosoph Heraklit vor gut 2500 Jahren. Und diese Aussage ist noch aktueller den je.
Dieser Satz passt auch sehr gut zu meiner Morgenroutine, die seit gut zwei Jahren in einem Wandel ist.

Die wichtigste Anerkennung an mich selbst zuerst, ich habe eine Morgenroutine und damit bin ich schon vielen Menschen einen Schritt voraus 🙂

Doch diese sieht nicht mehr so aus wie 2018 beschrieben. Doch schauen wir uns nach und danach die Punkte an.

Anstatt mit dem Smartphone mit dem Wecker wecken lassen

Dieses Thema hat ein paar Stufen der Veränderung durchlebt, ist allerdings noch ausbaufähig, denn der Umstieg hat nicht so gut geklappt.
Ich hatte eine Zeit lang einen Lichtwecker, der mir helfen sollte, mit dem nachempfundenen Tageslicht geweckt zu werden um so nicht mehr als aller erste Amtshandlung das Smartphone in die Hand zu nehmen. Dadurch wollte ich vermeiden gleich zu Tagesbeginn meine Nachrichten auf dem Handy zu checken.
Nachdem wir in unserer Wohnung mit dem Schlafzimmer in ein anderes Zimmer gezogen sind und ich weniger Steckdosen neben dem Bett habe ist leider aus der Lichtwecker wieder ausgezogen.
Ich muss gestehen, dass auch eine ordentliche Portion Faulheit mit reinspielen und ich einfach nur einen Mehrfachstecker oder Verlängerungskabel organisieren müsste, aber so weit hab ich es noch nicht geschafft.

Was nach wie vor aktuell ist, ist das ich mich nicht mit dem Smartphone wecken lassen, sondern mit meiner Smartwatch. Diese vibriert fröhlich an meinem Handgelenk und ich werde dadurch sanft geweckt. Für meinen eher leichten Schlaf ist das optimal.

Was sich allerdings wieder eingeschlichen hat, ist der Blick auf das Handy. Und das ist wirklich eine blöde Angewohnheit die ich gerne wieder angehen möchte. Denn eigentlich ist es wichtiger sich mit dem eigenen Leben zu beschäftigen, bevor man die Nachrichten der Welt liest.

Es ist wichtig für mich, dieses Thema noch einmal anzugehen. Daher werde ich mich in den kommenden Wochen noch einmal darin versuchen mein Smartphone am Morgen wieder weniger zu verwenden!

Morgens ein Glas Wasser trinken

Auch hier hat sich eine neue Situation etabliert die ich allerdings nicht weniger schlecht finde. Ich trinke morgens noch ein Glas Wasser, nur allerdings nicht direkt nach dem Aufstehen sondern erst später. Dazu nehm ich meine Vitamine ein bevor ich in den Tag starte.

Yoga und/oder Meditation

Ein Punkt der mir wohl am meisten dabei hilft bewusst in den Tag zu starten ist meine morgenliche Yogapraxis. Ich starte, bis auf einzelne Ausnahmen, jeden Morgen mit Yoga in den Tag und es ist das größte Geschenk an mich selbst. Es hilft mir dabei mich bewusst auf den Tag einzustellen und auch mit den Gedanken morgens bei mir zu sein.

Und dabei lege ich keine 2 Stündige Yogapraxis hin. Lediglich 10-30 Minuten reichen mir vollkommen um bewusst in den Tag zu starten.

Was mir auch geholfen hat das Yoga fest zu integrieren ist ein festes Zimmer für meine Morgenpraxis zu etablieren. Das Zimmer ist Minimalistisch eingerichtet, hat Pflanzen und ist ganz nach meinen Bedürfnissen und Wünschen gestaltet. Es ist klein aber man benötigt nicht viel Platz um Yoga zu machen. Dort verbringe ich meine Zeit um mich meiner Yogapraxis zu widmen, Tagebuch zu schreiben und zu meditieren.

Was ich dabei momentan weniger mache ist die Meditation. Diesen Punkt möchte ich gerne wieder fester in meinen Alltag integrieren. Dabei hab ich allerdings festgestellt, dass ich lieber am Abend meditieren möchte als am Morgen.

Tagebuch schreiben

Gleich nach der Yoga Praxis schreibe ich Tagebuch. Ein tolles Medium um seine Gedanken festzuhalten und um den Kopf frei zu bekommen.

Auch hier hatte ich Phasen in denen ich regelmäßig Tagebuch geschrieben habe und Phasen in denen ich gar kein Tagebuch geschrieben habe.

Bei der Jahresreflektion und bei manchem Mal als ich mein Tagebuch durchgeblättert habe, habe ich mich um die Lücken etwas geärgert.

Ich habe mich durch das Tagebuch schreiben verändert. Es ist für mich ein Medium der Zielsetzung und der Reflektion und das funktioniert nur, wenn man es regelmäßig nutzt. Durch Lücken kann ich nicht mehr recht nachvollziehen ob ich noch auf dem richtigen Weg für mich bin.

ich verwende für meine Notizen ein Liniertes Notizbuch von Leuchtturm* , da ich die Haptik des Buches mag und mich die Farben angesprochen haben 🙂

Tee anstatt Kaffee

Ok, das hat so gar nicht funktioniert. Ich habe es ein paar Wochen etabliert, bin aber schnell wieder auf meinen geliebten Kaffee umgestiegen. Ich trinke wesentlich weniger Kaffee als noch vor ein paar Jahren und seit gut einem Monat bin ich auf Mandelmilch umgestiegen. Ich finde, dass ist zumindest schon einmal eine positive Veränderung. Der geliebte Kaffee am Morgen ist allerdings wieder da und bleibt auch bestehen.

Was hat sich denn sonst noch verändert?

Ich geh mittlerweile etwas später arbeiten um ruhig in den Morgen zu starten. Gleitzeit sei dank, ist das bei mir gar kein Problem. An manchen Tagen lese ich morgens noch ein paar Minuten, an anderen spiele ich auch noch mit meinen Katzen bevor es zur Arbeit geht.

Was ich ganz wichtig finde ist, sich nicht unter Druck zu setzen. Gerade zum neuen Jahr nimmt man sich die besten Vorsätze vor und im Februar ist alles wieder vergessen. Und natürlich klappt es an einem Tag besser als an anderen Tagen, dass ist auch vollkommen in Ordnung.

Was sind eure Morgenroutinen? Was hat sich bewährt und was könnt ihr weiterempfehlen? Welche Routinen nehmt ihr euch immer vor aber ihr schafft es nicht diese zu integrieren? Schreibt mir gerne.


Foto: unsplash.com
*Unbeauftragte und unbezahlte Werbung

2 Kommentare

  • blackwater.live

    Hallo Marliese, der Artikel hat mir gut gefallen! An der Ausarbeitung einer neuen Morgenroutine für das Jahr 2020 bin ich noch dran. 2019 ist mir hier aufgrund von beruflichen Stress doch etwas die Kontrolle entglitten. 🙂

    Tee statt Kaffee ist unmöglich. Aber man kann nach zwei Kaffee auf Tee umsteigen.

    • Marliese

      Danke für deinen Beitrag! Ja das mit dem beruflichen Stress kenn ich auch. Ich drück dir die Daumen, dass du für dich einen guten Weg findest!

      Viele Grüße

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